Brügge, Bier und B&B: To-dos in der Weltkulturerbe-Stadt

Brügge GrachtInnerhalb der letzten Jahre habe ich weltweit einige Lieblingsstädte gefunden, aber Brügge ist sicherlich die malerischsten von allen. Der wunderhübsche Innenstadtkern ist seit über einem Jahrzehnt Weltkulturerbe. Außerdem liegt die Hauptstadt von Westflandern nur knapp drei Auto- oder vier Zugstunden von Düsseldorf entfernt. Neben einem für eine solch kleine Stadt relativ großem Kulturangebot wartet sie mit gutem Essen und – wie es sich für Belgien gehört – mit einem reichhaltigen und guten Biersortiment auf. Kurz: Brügge ist eine Reise wert. Weiterlesen

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Om Shanti: ein Yoga-Wochenende im Ashram – Teil 2

Yoga Vidya Bad Meinberg KurparkEs ist nicht ganz 6 Uhr als ich am Sonntag aufwache. Ich habe tief, fest und richtig gut geschlafen. Eine solche nächtliche Stille bin ich von Hotels nicht gewöhnt. Eigentlich könnte ich zum Pranayama ins Haupthaus gehen. Ich könnte aber auch einfach auf meinen Körper hören, der immer noch erschöpft ist, und mich noch einmal umdrehen. Bis 7 Uhr kann ich mich nicht richtig entscheiden.
Um kurz vor 10 Uhr wache ich nach insgesamt zehn Stunden Schlaf wieder auf. So lange habe ich seit Ewigkeiten nicht geschlafen. Ich fühle mich aber immer noch etwas schlapp und habe in der Zwischenzeit die Meditation um 7.30 Uhr, das Kirtansingen um 8.15 Uhr sowie den Beginn des dynamischen Hatha Yogas um 9.15 Uhr verpasst. Während die anderen Teilnehmer voller Energie ins Wochenende starten, mache ich mich fertig und gehe Richtung Speisesaal. Wohin auch sonst.

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Om Shanti: ein Yoga-Wochenende im Ashram – Teil 1

P1110600Noch vor Kurzem habe ich im Brustton der Überzeugung erklärt, dass ich noch nicht bereit sei für „a little satsang“ und „Hare Krishna community“. Deshalb vermute ich, dass ich während einer temporären geistigen Umnachtung einer Freundin zugesagt habe, mit ihr ein verlängertes Wochenende organisiert von zwei Yoga-Lehrerinnen aus Düsseldorf in einem Yoga-Zentrum zu verbringen. Genauer gesagt im größten europäischen Ausbildungszentrum für Yoga-Lehrer, das durchaus auch einmal als „Sekte“ oder zumindest „sektenähnlich“ bezeichnet wird – und in dem der Genuss von Tabak, Fleisch, Fisch, Eiern und Alkohol nicht gestattet ist. Ich gebe zu: Die vier letztgenannten Punkte haben mir tatsächlich mehr Sorgen bereitet als die Möglichkeit, in einer Sekte zu landen.

Dass ich von jetzt auf gleich mein bisheriges Leben aufgebe und mich einer spirituellen Gemeinschaft anschließe, halte ich für ausgeschlossen. Aber wie werde ich mit dem „esoterischen Kram“ und dem eher unfreiwilligen Verzicht auf Genussmittel auch nur für wenige Tage klar kommen? Als ich meine Sachen packe, habe ich überhaupt keine Lust, mich auf den Weg in den Teutoburger Wald zu machen.

Ich kränkele ein wenig und zu allem Überfluss hat die Freundin, mit der ich mir ein Zimmer teilen wollte, das Wochenende aus familiären Gründen stornieren müssen. Aber dennoch bin ich neugierig, was mich erwartet und wie ich das Zentrum im Anschluss beurteilen werde.
Eingeweihte Yogis mögen mir verzeihen, wenn ich bestimmte Dinge zu einfach oder ungenau beschreibe. Ich schildere, wie ich als nahezu vollkommener Yoga-Neuling den Besuch und die Umgebung empfunden habe.

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Viele Wege führen nach Rom

Rom PanoramaJeder hat sie. Da bin ich ganz sicher.
Diese Liste. Entweder im Kopf oder sogar schriftlich. Diese Liste mit Ländern, Regionen und Städten, die man noch besuchen und erkunden möchte.
Meine Liste ist sehr, sehr lang. Ausreichend für mindestens zwei Leben, vielleicht auch drei. Aber ich führe sie mit dem Vorsatz, in einem Leben davon so viele Orte wie möglich zu sehen – wenn es passt, einige sogar mehr als einmal.

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Auszeit- Ich geh‘ ins Kloster!

Grefrath Kloster Mariendonk

Vielleicht kennt Ihr das ebenfalls: im Büro stapelt sich die Arbeit, die Kollegen nerven, der Chef sowieso, der Partner geht Euch seit Wochen auf den Keks, die To Do-Liste wird immer länger, die Wohnung ist ein Schlachtfeld und Menschen könnt Ihr eigentlich gar nicht mehr ertragen. Manchmal genügt auch einfach der letzte Punkt. Aber ist die Quintessenz ist in jedem Fall folgende: alle(s) blöd.

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