Weihnachtspakete für die Tafeln packen – Übersicht und Tipps

Im letzten Beitrag habe für euch die bereits in einem älteren Artikel aufgeführte Weihnachtspaket-Aktionen aktualisiert. Jetzt möchte ich explizit noch einmal auf die Aktionen der Tafeln hinweisen.
Viele Tafeln bitten in der Vorweihnachtszeit um Weihnachtspakete für ihre Kunden. Für etliche Menschen sind solche Angebote die einzige Möglichkeit, das Weihnachtsfest so zu verbringen, wie es für viele von uns normal ist. Deshalb weise ich besonders gerne auf die auch für die Tafeln organisatorisch nicht unaufwändigen Aktionen hin.

Beim Packen der Tüten versuche ich, alles zusammenzustellen, was mindestens ein schönes Weihnachtsessen ermöglicht (gar nicht so einfach, weil die Lebensmittel natürlich haltbar sein müssen) und am besten noch das Essen des restlichen Tages und etwas darüber hinaus abdeckt. Also Kloßpulver, Rotkohl, Suppen, Backmischungen, Säfte, Wein, Konserven, Puddingpulver, (Weihnachts-)Süßigkeiten und so weiter. Aber eben auch Hygieneartikel und ebenfalls gerne noch ein kleines persönliches Geschenk für jede Person, das ich dann zur Weihnachtskarte lege.
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Gutes tun in der Vorweihnachtszeit: Pakete zu Weihnachten versenden

Eine Tradition in der Vorweihnachtszeit, die ich besonders schön finde, ist die Zusammenstellung von Paketen für Menschen, denen es aktuell nicht so gut geht wie den meisten von uns. Ich kann mich noch daran erinnern, dass wir das zu Hause in meiner Kindheit häufiger gemacht haben. Auch daran, wie wir mit der ganzen Familie diese Pakete gepackt und Briefe beigelegt haben. Ich wusste, dass wir damit Menschen helfen, denen es nicht so gut geht wie uns. Und dass dieses Paket für sie vielleicht das schönste Geschenk des Jahres und die einzige Möglichkeit für ein „richtiges“ Weihnachtsfest darstellte.
Deshalb verschenke ich noch heute an Weihnachten recht regelmäßig Geschenke oder Geschenkpakete an Menschen, die nicht so viel Glück hatten wie ich. Ich halte es für eine schöne Aktion, die ihr auch hervorragend mit Kindern machen könnt und die zu einer guten und sinnvollen Familientradition werden kann.

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30 Jahre Mauerfall – Auf die Menschen kommt es an (Blogparade)

Zeulenroda TalsperreIch muss gestehen: Ich bin zunehmend genervt. Vielleicht geht es euch ähnlich. Wenn über „den Osten“ gesprochen wird, höre oder lese ich überwiegend eher Negatives. Alternativ ziemlich flache Witze.
Was Wirtschaft und auch Politik betrifft, mag die negative Tendenz ja zutreffen und natürlich muss darüber gesprochen werden – obwohl es da sicherlich ebenfalls etliche positive Beispiele gibt, die einfach untergehen. Aber ich weigere mich, daran zu glauben, dass es sich hinsichtlich des Negativen bei den Menschen ebenso verhält!

Als ich knapp 15 Jahre nach dem Mauerfall in meinem Freundeskreis verkündete, dass ich „in den Osten rübermache“, waren die Reaktionen fast ausschließlich negativ. Kaum jemand konnte nachvollziehen, dass ich wegen eines Jobs „DAHIN?!“ ziehen wollte. Die Menschen seien komisch, die Städte hässlich, alles irgendwie piefig et cetera et cetera. Übrigens erlebte ich Jahre später nach meiner Entscheidung, nach Bochum zu ziehen, Ähnliches in Thüringen. Meine Kolleginnen waren entsetzt, wie ich ins hässliche und graue Ruhrgebiet ziehen konnte. Kurz angemerkt: Dort ist es (fast) überall grün und die Menschen haben ihr Herz ebenfalls am rechten Fleck. Aber das ist eine andere Geschichte. Vielleicht sollten wir alle einfach häufiger innerhalb Deutschlands reisen.
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Rice and Bread – Düsseldorfer Supper Club mit Essen aus Singapur

Jeder der mich kennt weiß, dass ich eine große Schwäche habe: gutes Essen. Um noch etwas konkreter zu werden: asiatisches Essen. Das ist eigentlich per se gut – finde ich zumindest. Allerdings oft nur in Asien oder in Düsseldorf, da aber wiederum nur in den richtigen Läden.

Leider gibt es auch im mit asiatischen Restaurants reich gesegneten Düsseldorf nicht jedes Essen, auf das ich ab und zu Appetit habe (ja, ich weiß, dass ich in dieser Beziehung sehr verwöhnt bin). Umso erfreuter war ich, als ich vor einigen Monaten entdeckte, dass es in Düsseldorf einen Supper Club mit singapurischem Essen gibt. Das mag ich persönlich vor allem deshalb sehr, weil Singapur ein lukullischer Schmelztiegel ist und sich das Beste aus allen Küchen Asiens rausgepickt hat. Weiterlesen

Zwischen Hofgarten und Kö-Bogen II: Baustellen-Führung im Schauspielhaus Düsseldorf

Noch ist das Düsseldorfer Schauspielhaus gar keine richtige Baustelle, sondern nur von einer solchen umgeben – wenn auch mit dem künftigen Kö-Bogen 2 von einer ziemlich ordentlichen Baustelle. Das soll sich in den kommenden Monaten zwar ändern, dennoch heißt die Führung durch den Kulturtempel der Landeshauptstadt vermutlich auch aufgrund der direkten Umgebung bereits jetzt „Baustellenführung“.
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Nachtisch für den Raclette-Abend

fullsizerender.jpgDie Tage werden kürzer, gefühlt ist es oft den ganzen Tag dunkel und die Temperaturen sinken immer weiter. Erst einmal ist das kein Grund zur Freude. Allerdings wird es während der kalten Jahreszeit etwas gemütlicher als sonst – jedenfalls empfinde ich es so. Und dieses Gefühl zelebriere ich gerne ausgiebig. Schließlich muss man das Beste aus der aktuellen Jahreszeit machen. Etwa bei einem geselligen Raclette-Abend mit Freunden wie an diesem Wochenende. Ihr kennt das sicher: Nach etlichen Runden sind die Schälchen leer und die Bäuche voll. Aber irgendwie fehlt da noch etwas. Ich habe spontan einen einfachen Nachtisch entwickelt, der sehr gut ankam. Daher möchte ich ihn mit euch teilen. Vielleicht werdet ihr an eurem nächsten Raclette-Abend ja auch Fans.
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Andreas Quartier – Umstrittenes Bauprojekt in Düsseldorf

FullSizeRender_3Seit fast fünf Jahren wohne ich in Düsseldorf. Fast ebenso lange wird an dem Gebäude-Komplex zwischen Ratinger und Mühlenstraße in der Altstadt gebaut. Düsseldorfer werden wissen, wie umstritten das Bauprojekt ist: Schließlich liegt das Grundstück mitten in der Altstadt, und die Ratinger Straße ist vor allem bei Düsseldorfern eine beliebte Ausgehmeile, auf der im Sommer tausende Gäste zusammen auf der Straße trinken, klönen und feiern. Immer wieder werden Bedenken laut, dass die zu erwartenden zahlungskräftigen Eigentümer die anliegenden Gastronomen wegen des selbstverständlich vorhandenen Lärms verklagen werden und damit das „Nacht“leben auf der Ratinger ab spätestens Mitternacht zum Erliegen kommen wird. Ich habe mich heute vor Ort ein wenig informiert.

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Too Good To Go – die App, um Lebensmittel zu retten und zu genießen

FullSizeRender_2Seit einigen Monaten nutze ich mehr oder weniger regelmäßig die App Too Good To Go. Das Prinzip ist sowohl einfach wie auch genial. Viele Gastronomien, Bäckereien oder Lebensmittelhändler müssen jeden Tag Nahrungsmittel wegwerfen, weil sie sie am nächsten Tag nicht mehr verkaufen können. Hier setzt die App an und bringt die Unternehmen mit Kunden zusammen, die diese Reste kaufen möchten, obwohl sie eben nicht mehr superfrisch sind. Wie das genau funktioniert, erfahrt ihr in diesem Post – ich habe nämlich inzwischen einige der TGTG-Partner ausprobiert und verrate euch, ob ihr die App auch einmal testen solltet. Weiterlesen