Romantischer Ausflug ins Ruhrgebiet

Essen SonnenuntergangDa ich in den Tipps für romantische Kurztrips in Düsseldorf eine winzige Spitze gegen das Ruhrgebiet eingebaut habe, fühle ich mich etwas schuldig. Schließlich habe ich selber im Ruhrgebiet gewohnt, es mehr als schätzen gelernt und mich dort sehr wohl gefühlt. Deshalb möchte ich nun den Beweis liefern, dass sich auch das Ruhrgebiet für einen romantischen Kurztrip eignet – wenngleich dieser Beitrag etwas kürzer ausfällt als der Artikel über Düsseldorf. Da ich vor allem in Bochum und Essen unterwegs war beziehungsweise gewohnt und gearbeitet habe, habe ich vorrangig Tipps für diese Städte zusammengestellt.

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Der ideale Ort für (romantische) Kurztrips: Düsseldorf

Düsseldorf Rhein Spaziergang“Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.” Frei nach Goethe habe ich deshalb für die Blogparade „Hand in Hand – Tipps für romantische Kurztripps“ von Tripsta Empfehlungen für einen kuscheligen Aufenthalt in Düsseldorf. Schließlich bietet die nordrheinwestfälische Landeshauptstadt zwei Flüsse, diverse Schlösser, wunderbare Restaurants, tolle Kultureinrichtungen und vieles mehr. Eine gute Basis für Verliebte.

Übrigens übernehme ich gerne Patenschaften oder stelle mich als Trauzeuge zur Verfügung, sollte der romantische Trip in die schöne Stadt am Rhein entsprechende Früchte tragen.

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Om Shanti: ein Yoga-Wochenende im Ashram – Teil 2

Yoga Vidya Bad Meinberg KurparkEs ist nicht ganz 6 Uhr als ich am Sonntag aufwache. Ich habe tief, fest und richtig gut geschlafen. Eine solche nächtliche Stille bin ich von Hotels nicht gewöhnt. Eigentlich könnte ich zum Pranayama ins Haupthaus gehen. Ich könnte aber auch einfach auf meinen Körper hören, der immer noch erschöpft ist, und mich noch einmal umdrehen. Bis 7 Uhr kann ich mich nicht richtig entscheiden.
Um kurz vor 10 Uhr wache ich nach insgesamt zehn Stunden Schlaf wieder auf. So lange habe ich seit Ewigkeiten nicht geschlafen. Ich fühle mich aber immer noch etwas schlapp und habe in der Zwischenzeit die Meditation um 7.30 Uhr, das Kirtansingen um 8.15 Uhr sowie den Beginn des dynamischen Hatha Yogas um 9.15 Uhr verpasst. Während die anderen Teilnehmer voller Energie ins Wochenende starten, mache ich mich fertig und gehe Richtung Speisesaal. Wohin auch sonst.

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Om Shanti: ein Yoga-Wochenende im Ashram – Teil 1

P1110600Noch vor Kurzem habe ich im Brustton der Überzeugung erklärt, dass ich noch nicht bereit sei für „a little satsang“ und „Hare Krishna community“. Deshalb vermute ich, dass ich während einer temporären geistigen Umnachtung einer Freundin zugesagt habe, mit ihr ein verlängertes Wochenende organisiert von zwei Yoga-Lehrerinnen aus Düsseldorf in einem Yoga-Zentrum zu verbringen. Genauer gesagt im größten europäischen Ausbildungszentrum für Yoga-Lehrer, das durchaus auch einmal als „Sekte“ oder zumindest „sektenähnlich“ bezeichnet wird – und in dem der Genuss von Tabak, Fleisch, Fisch, Eiern und Alkohol nicht gestattet ist. Ich gebe zu: Die vier letztgenannten Punkte haben mir tatsächlich mehr Sorgen bereitet als die Möglichkeit, in einer Sekte zu landen.

Dass ich von jetzt auf gleich mein bisheriges Leben aufgebe und mich einer spirituellen Gemeinschaft anschließe, halte ich für ausgeschlossen. Aber wie werde ich mit dem „esoterischen Kram“ und dem eher unfreiwilligen Verzicht auf Genussmittel auch nur für wenige Tage klar kommen? Als ich meine Sachen packe, habe ich überhaupt keine Lust, mich auf den Weg in den Teutoburger Wald zu machen.

Ich kränkele ein wenig und zu allem Überfluss hat die Freundin, mit der ich mir ein Zimmer teilen wollte, das Wochenende aus familiären Gründen stornieren müssen. Aber dennoch bin ich neugierig, was mich erwartet und wie ich das Zentrum im Anschluss beurteilen werde.
Eingeweihte Yogis mögen mir verzeihen, wenn ich bestimmte Dinge zu einfach oder ungenau beschreibe. Ich schildere, wie ich als nahezu vollkommener Yoga-Neuling den Besuch und die Umgebung empfunden habe.

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Ein Tag am Meer in Zeeland

Breskens DünenMindestens einmal im Jahr muss ich ans Meer fahren. Im Idealfall häufiger und auch länger, aber das ist in manchen Jahren einfach nur ein Wunschtraum. Am schönsten fände ich es, direkt am Meer zu wohnen. Aber Düsseldorf ist glücklicherweise nur knapp zweieinhalb bis drei Stunden Autofahrt von der Nordsee entfernt. Und so kann ich auch einmal nur für ein (verlängertes) Wochenende oder gar einen Tagesausflug nach Belgien oder in die Niederlande fahren und dem Meer einen Besuch abstatten. Einer meiner Lieblingsorte für einen kurzen Ausflug ist der nette, kleine zeeländische Ort Breskens, der mit dem Fahrrad an der Küste entlang nur knapp 16 Kilometer von der belgischen Grenze entfernt und direkt am Meer liegt. Und natürlich habe ich deshalb auch einige Tipps für einen Besuch.

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Urlaub für Arbeit: von Äpfeln, Lämmern und WWOOF – Tag 3

Vogelsbergkreis Schwalmtal Ober-SorgEs ist kurz nach 7 Uhr und ich bin wach. Kaum zu glauben. Die Schmerzen sind nicht mehr stechend, sondern nur noch dumpf. Na, wird doch, denke ich. Mein Körper gewöhnt sich an die ungewohnte Form von Arbeit. Und das scheinbar recht schnell. Eine gute Voraussetzung für den Fall, dass ich einmal wider Erwarten auf einen landwirtschaftlichen Beruf umsatteln möchte. Ich springe mit geradezu jugendlichem Elan aus dem Bett, atme erschrocken tief ein und verfluche meinen Rücken. Da habe ich mich wohl zu früh gefreut. Aber trotzdem muss ich mich jetzt fertig machen. Schließlich möchte ich etwa umd die Mittagszeit nach Hause fahren. Und die Schafzäune warten immer noch auf Jürgen und mich. Heute muss das doch endlich einmal klappen!

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Urlaub für Arbeit: von Äpfeln, Lämmern und WWOOF – Tag 2

WWOOF Bauernhof Vogelsbergkreis Biohof Bioland StreuobstwieseAm nächsten Morgen meines „Arbeitsurlaubes“ wache ich relativ spät um kurz vor 8 Uhr, auf. Ich will aufstehen, schaffe es aber nicht. Obwohl ich ganz gut geschlafen habe, fühle ich mich wie gerädert. Natürlich schmerzt mein Lendenwirbelbereich immer noch und zu allem Überfluss habe ich an der Außenseite meines rechten Zeigefingers eine offene Blase entdeckt, die ich vermutlich vom dem Apfelgehäckselschippen des Vortages habe. Mimimi. Ich bin wohl doch ein Stadtkind, denke ich, als ich mich seufzend aus dem Bett rolle und ins Bad gehe, um mich fertig zu machen.

Unten an der Treppe begrüßen mich die drei Hunde mit viel verhaltenerem und spürbar erfreuterem Gebell als noch vor einem Tag. Barbara und Jürgen sind bereits wach. Jürgen fragt, ob ich Schafzäune umstellen mag. Keine Ahnung. Zumindest habe ich das noch nie gemacht und irgendwie gehört das ja wohl auch zum Leben auf dem Bauernhof dazu – jedenfalls, wenn er wie dieser Schafe hat. Also stelle ich wohl heute Schafzäune um.

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Urlaub für Arbeit: von Äpfeln, Lämmern und WWOOF – Tag 1

WWOOF Bauernhof Vogelsbergkreis Biohof BiolandHektisch schmeiße ich Klamotten in meine Reisetasche. Mist, die Arbeitsstiefel brauche ich auch noch! Aaaah, die dicken Jacken hängen im Keller – eine muss ich mindestens mitnehmen. Und eine Steppweste. Die Gummistiefel liegen im Kofferraum. Glaube ich. Vermutlich hätte ich doch vor meiner Abfahrt nach Zeeland bereits für diesen Trip packen sollen. Oder wenigstens gestern Abend. Nun hinke ich meinem Zeitplan hinterher. Dabei wartet Barbara, meine Gastgeberin für die kommenden drei Tage, auf mich. Oder meine Arbeitgeberin. So ganz genau weiß ich das eigentlich nicht. Schließlich ist es mein erster „Arbeitsurlaub“. Ein Experiment, ob ich für diese Form des Urlaubs geeignet bin. Aber vor allem habe ich Interesse an dem Alltag auf einem ökologisch ausgerichteten Hof und freue mich auf für mich ungewohnte Aufgaben.

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