Ein warmes Zuhause in Edinburgh: Ronas Airbnb-Zimmer

Edinburgh Scotland airbnb RonaEine Woche Edinburgh. Im Frühjahr. Aufgrund der Wetterverhältnisse vermutlich nicht meine beste Idee. Und beim nächsten Mal überlege ich mir ganz genau, zu welcher Jahreszeit ich die schottische Hauptstadt besuche. Aber dennoch ist Edinburgh eine Reise wert. Die Unterkunft bei Rona ist in meinem Fall sicherlich ebenfalls ein Grund dafür. Nicht weit von der Innenstadt und der Royal Mile entfernt, aber dennoch ruhig gelegen, fühlt man sich dort schnell wohl. Dank Ronas herzlicher Art wird das kleine Haus bald zu einer Art Zuhause in der in meinem Fall geradezu winterlich-unwirtlichen Fremde.

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Ein Besuch auf der größten Kirmes am Rhein in Düsseldorf

Düsseldorf Rheinkirmes OberkasselDüsseldorf mag Superlative: Hier gibt es die längste Theke der Welt, die größte japanische Gemeinde in Deutschland (und die drittgrößte in Europa) und natürlich die größte Kirmes am Rhein. Wochen haben die Schausteller sie am linken Rheinufer in Oberkassel aufgebaut. Knapp zehn Tage dauert sie und die Rheinische Post meldet, dass der Veranstalter, die St. Sebastianus Schützen, in dieser Zeit mit etwa vier Millionen Besuchern rechnet. Obwohl ich als Ur-Korschenbroicherin selbstverständlich schützenfest- und kirmesgestählt bin (Stichwort „Unges Pengste„), war ich seit Ewigkeiten nicht mehr „richtig“ auf einem Schützenfest und bin vor allem aus drei vollkommen unterschiedlichen Gründen kein Kirmes-Fan: zu voll, zu viele Menschen und zu eng. Am Freitagabend habe ich allerdings festgestellt, dass so ein Kirmesbesuch doch ganz schön sein kann.

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Ein Prosit auf Craftbeer: das Festival der Bierkulturen

Brauvorführung der Vereinigung der Haus- und Hobbybrauer e.V.Bereits zum fünften Mal bot am vergangenen Wochenende das Festival der Bierkulturen in Köln Bierfreunden eine Auswahl an nicht alltäglichen Bierspezialitäten. Im Bürgerzentrum Ehrenfeld präsentierten 22 kleine und unabhängige Brauereien aus Deutschland und Europa zwei Tage lang „Klassische und innovative Bierspezialitäten auch jenseits von Reinheitsgebot und Kölsch-Konvention“. Als Bierliebhaber konnte ich mir eine solche Gelegenheit natürlich nicht entgehen lassen und verabredete mich mit gleichermaßen bieraffinen Freunden für ein mehrstündiges Bier-Tasting.

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re:publica 2014 Johnny Haeusler

re:publica 2014: Internet, Nerds und Genuss – Teil 1

re:publica 2014 Station BerlinDie diesjährige re:publica liegt bereits eine Weile zurück. Inzwischen haben Blogger und Journalisten vermutlich bereits alles dazu geschrieben, was man dazu schreiben kann. Das ist der Grund, warum ich nichts über Diskussionsrunden, Speaker oder Sessions schreibe. Aber es gibt noch etwas anderes, das ebenfalls ein wichtiger Teil der re:publica ist: Essen und Trinken. Und das nicht nur wegen der Energieaufnahme, sondern auch als Grundlage für Wiedersehen, Netzwerken, Diskussionen, Spaß und Genuss.

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Genusstipp Bier: Britische Biere

Düsseldorf Britische Biere Bierwelt OberbilkIn den vergangenen Jahren sind Biere immer  beliebter geworden. Wie bitte? Der Pro-Kopf-Verbrauch ist doch zwischen 1990 und 2012 von 142,7 Liter auf 106,6 Liter gesunken. Ein Rückgang um fast 25 Prozent! Leider habe ich keine Statistik gefunden, die es untermauert, aber ich behaupte einfach mal, dass vor allem die deutschen Biersorten die Statistik nach unten gezogen haben. Die ausländischen Sorten, die ebenfalls in dieser Statistik enthalten sind, steuern vermutlich langsam, aber immer deutlicher diesem Trend entgegen. Das ist zum Beispiel an dem zunehmend größer werdenden Angebot an Magazinen, Blogs und Podcasts zu diesem Thema erkennbar.

Auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis, in dem ich vor Jahren mit meiner Vorliebe für internationale Biere geradezu ein Exot war, werden inzwischen mehr Biere aus aller Welt getrunken. Diese Biere trinken die meisten allerdings nicht in den Mengen, in denen sie sonst deutsche Biere konsumieren. Ausländische Bierspezialitäten trinkt man eher in kleinen Mengen – nicht nur, um den besonderen Geschmack besser genießen zu können oder wegen der vergleichsweise gehobenen Preise, sondern auch wegen des zum Teil recht hohen Alkoholgehaltes. Deshalb können sie den gesunkenen Bierkonsum bisher nur abmildern, aber nicht aufhalten.

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In cervesa veritas – Bier in Rom

Italien Rom Caffè Tortuga Val DieuJeder, der mich etwas näher kennt, weiß, dass ich gerne Bier trinke. Aber wenn man nach Italien fährt, trinkt man Wein. Auch in Rom. Korrektur: Andere Menschen trinken dort Wein. Ich nicht. Denn ich mag ja Bier, und ich habe die acht Tage genutzt, um schöne, gemütliche Orte zu entdecken, an denen man gutes, wenngleich nicht gerade günstiges Bier trinken kann. Meine beiden Favoriten möchte ich Euch vorstellen.

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Genusstipp Imbiss: der liefernde Holländer

Düsseldorf Leos Grill holländischer ImbissInzwischen gibt es sie in fast allen größeren Städten: Imbissbuden mit holländischen bzw. belgischen Fast Food-Spezialitäten. Frikandel, Fleischkrokette und Pommes spezial haben längst den Sprung vom Urlaubsessen zum schnellen Mittags- oder Feierabendsnack geschafft. De Prins in Essen, Max Frituur in Bochum, Maria Eetcafe in Köln und Fritz Mitte in Jena sind in meinem Freundes- und Bekanntenkreis sehr beliebt und genießen zum Teil Kultstatus. Auch ich habe ab und zu Appetit auf Frites spezial und belgisches Bier. Da dieser Heißhunger oft mit hochgradiger Lethargie einhergeht, die sich gerne dergestalt manifestiert, dass ich meinen Hintern nicht vom Sofa hochbekomme, gebe ich ihm aber nicht häufig nach.

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Spreewald – Im Land der Mücken und Gurken

Mücken und Gurken? Ich rede natürlich vom Spreewald. Doch dort es gibt mehr als Mücken und Gurken – und damit meine ich nicht die „Highlights“, die Rainald Grebe in seinem großartigen Stück „Brandenburg“ beschreibt. Nach zwei Wochen Herbsturlaub im Spreewald gebe ich dennoch zu: Eine Woche ist ausreichend, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Spreewaldes zu sehen. Weiterlesen