Nachtisch für den Raclette-Abend

fullsizerender.jpgDie Tage werden kürzer, gefühlt ist es oft den ganzen Tag dunkel und die Temperaturen sinken immer weiter. Erst einmal ist das kein Grund zur Freude. Allerdings wird es während der kalten Jahreszeit etwas gemütlicher als sonst – jedenfalls empfinde ich es so. Und dieses Gefühl zelebriere ich gerne ausgiebig. Schließlich muss man das Beste aus der aktuellen Jahreszeit machen. Etwa bei einem geselligen Raclette-Abend mit Freunden wie an diesem Wochenende. Ihr kennt das sicher: Nach etlichen Runden sind die Schälchen leer und die Bäuche voll. Aber irgendwie fehlt da noch etwas. Ich habe spontan einen einfachen Nachtisch entwickelt, der sehr gut ankam. Daher möchte ich ihn mit euch teilen. Vielleicht werdet ihr an eurem nächsten Raclette-Abend ja auch Fans.

Der Nachtisch ist schnell und einfach zuzubereiten. Vor allem könnt ihr ihn aber auch sehr gut variieren. Für mein Basisrezept benötigt ihr:

  • in Spalten geschnittene Äpfel (ich habe Jonagold verwendet, aber Boskop oder Cox Orange eignen sich sicher ebenso gut), ich habe für sechs sehr satte Erwachsene und zwei sehr kleine Kinder sieben Äpfel verwendet, es gab noch kleinere Reste
  • Vanillezucker nach Geschmack
  • Zimt nach Geschmack
  • Mandeln klein gehackt (kann auch durch Haselnüsse, gemahlene Mandeln oder andere Varianten ersetzt werden) nach Geschmack
  • nach Wunsch etwas Honig und / oder normalen Zucker
  • gerne auch etwas Zitronensaft
  • Beerenmarmelade (ich habe Schwarze Johannisbeermarmelade verwendet), ein oder zwei Esslöffel
  • einen Schuss Rum (kann auch durch Rum-Aroma ersetzt werden, bei den Portionen für Kinder und Schwangere solltet ihr den natürlich weglassen 😉
  • Raclettekäse – ja, richtig gelesen, keine Unmengen, aber der Käse gibt dem Ganzen tatsächlich das gewisse Etwas, natürlich könnt ihr ihn auch weglassen

Raclette-NachtischAlles außer dem Raclettekäse schön durchmischen und nach Möglichkeit etwas ziehen lassen. Es ist vollkommen ausreichend, wenn ihr das vor Beginn der Racletteschlacht macht. Wenn es dann soweit ist, legt ihr die Spalten einfach in die Pfännchen, gebt wenn gewünscht den Käse darüber und schiebt alles wie gewohnt in den Raclettegrill.
Wir hätten noch gerne Vanilleeis oder Vanillesauce dazu gehabt, aber leider war davon gerade nichts im Haus. Aber ihr seht: Das Rezept lässt sich immer wieder verändern. Ihr könnt etwa statt Marmelade Nutella oder ähnliches nehmen, Rosinen und / oder Marzipan dazugeben. Den Schuss Rum könnt ihr durch Baileys, Minzlikör, Wein, Whisky oder was auch immer zu den restlichen Zutaten passt, ersetzen. Gleiches gilt natürlich auch für das Obst, obwohl ich glaube, dass Äpfel ziemlich perfekt sind. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Falls ihr Varianten ausprobiert habt, freue ich mich über eure Berichte. Guten Appetit und viel Spaß!

 

 

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Ein Gedanke zu “Nachtisch für den Raclette-Abend

  1. Christian schreibt:

    Hi

    Ein toller Nachtisch den ich am Wochenende auf jeden Fall mal ausprobieren werde. Bisher war nach den Hauptgang eigentlich immer Schluss mit dem Raclette und als Nachtisch gab es dann etwas, was mit dem Raclette eigentlich nichts mehr zu tun hat (z.b. ein Becher Eis). Das Raclette dafür nochmal zu verwenden klingt echt spannend und wird auf jeden Fall ausprobiert. Danke für den Klasse Tipp

    Gefällt 1 Person

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