Herbstzeit ist Flammkuchenzeit

Flammkuchen mit KartoffelnAls ich vor kurzem im Vogelsbergkreis ein paar Tage auf einem Biohof gearbeitet habe, habe ich durch Zufall wieder einmal Flammkuchen gebacken. Und mich daran erinnert, wie schnell, einfach, abwechslungsreich und gut dieses Herbstessen zuzubereiten ist. Ich weiß, wie gestresst die meisten von uns sind und wie wenig Zeit unter der Woche bleibt, um etwas Leckeres zu kochen. Deshalb gibt es in diesem Beitrag Tipps für einige köstliche und ziemlich unterschiedliche Flammkuchenvariationen. Der Herbst hat eben extrem wunderbare Seiten.

Als Basis benötigt ihr: eine Flasche Federweißer, schließlich sollte man sich schon während der Zubereitung auf den Genuss einstimmen. Außerdem einen Flammkuchenfertigteig, meist gibt es in den Supermärkten nur den von Tante Fanny. Der ist aber zum einen bereits auf Backpapier eingerollt und muss nur noch auf dem Backblech wieder ausgerollt werden, zum anderen ist er sehr lecker. Für etwa 1,60 € gibt es den Teig aktuell in den meisten größeren Märkten. Zusätzlich braucht ihr noch einen Becher Crème Fraîche oder Schmand, dessen Inhalt ihr gleichmäßig auf den Teig streicht. Der Rest ist variabel.

Verschiedene Flammkuchen
Die klassische Variante kennen wir wohl alle: eine Packung Speckwürfel, je nach Größe zwei oder drei rote Zwiebeln in Würfel oder Ringe geschnitten. Ich nehme dazu gerne noch Frühlingszwiebeln und – ganz großartig – Kartoffelwürfel, die ich vorher in der Pfanne anbrate, damit sie schön knusprig sind. Da der Speck schön würzig ist, muss ich nie extra salzen, Pfeffer kann aber nicht schaden. Vegetarier können den Speck einfach durch ein entsprechendes vegetarisches Produkt ersetzen. Zuletzt habe ich auch einmal zwei Kürbis-Gnocci, die ich übrig hatte, in Scheiben geschnitten und den Klassiker zusätzlich damit belegt. Auch Esskastanien in Scheiben geschnitten passen prima dazu.

FlammkuchenvariantenWer es etwas schärfer mag, dem sei die Variante mit eingelegten Pepperoni, die ich klein schneide, empfohlen: Hierzu nehme ich manchmal zusätzlich je nach Lust und Laune noch Paprika. Dazu kommen die Speckwürfel und darauf zerbrösele ich etwas Schafkäse.
Meinen herzhafter Lieblingsflammkuchen belege ich mit in Viertel geschnittenen Cherrytomaten, die ich vorher zusammen mit Balsamicoessig kurz in der Pfanne schwenke. Zum Schluss gebe ich noch einige Löffel Kapern dazu. Das Ganze verteile ich mit möglichst wenig Flüssigkeit auf dem Teig und bestreue es mit Schafkäsestückchen.

Etwas süßlicher ist die Variante mit eingelegten Birnen: Ich schneide sie in Scheiben, karamellisiere sie kurz etwas in der Pfanne und belege den bestrichenen Teig damit. Auf dem verteile ich vorher Frühlingszwiebelringe. Wer mag und nicht allergisch ist, kann außerdem Walnussstücke nehmen. Speck passt ebenfalls gut dazu. Zum Schluss kommt noch etwas Ziegenkäse darauf.
Als ich einmal Reste verarbeiten musste, habe ich Austernpilzstücke kurz in der Pfanne angebraten und zusammen mit klein geschnittenen Frühlingszwiebeln auf dem Teig verteilt. Diese Variante kann man ebenfalls Speck und/oder Schafkäse belegen. Ohne schmeckt sie aber ebenfalls ganz hervorragend.
Alle Flammkuchen müssen für knapp 15 Minuten bei etwa 220 Grad in den Backofen und dann kann er serviert werden..

FlammkuchenvariantenLetztendlich kann man ähnlich wie bei Pizza alle möglichen Belage ausprobieren. Bei Flammkuchen funktioniert zwar nicht alles, aber doch recht viel. Zum Beispiel auch karamellisierte Apfelstückchen mit Nutellatopping. Falls ihr tolle Varianten gefunden habt, lasst es mich wissen, damit ich sie auch einmal ausprobieren kann. Ansonsten wünsche ich euch erst einmal einen guten Appetit.

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